Artikel: 4 tipps, wie du das beste aus deinem soulfilter herausholst

4 tipps, wie du das beste aus deinem soulfilter herausholst
1. lagerung & pflege
Der soulfilter ist als Wasserfilter für unterwegs konzipiert. Natürlich schafft er auch die tägliche Anwendung locker, ist dafür aber nicht ganz so praktisch. Zwischen deinen Reisen lagerst du ihn am besten kühl, trocken und vor Staub geschützt – zum Beispiel in einer Küchenschublade oder im Vorratsschrank.
Wenn du ihn wieder nutzt, kannst du direkt starten: Einweichen oder Spülen ist nicht nötig, denn der Filter reinigt das Wasser ohnehin bei jeder Nutzung.
Was du allerdings reinigen kannst, ist das Mundstück. Es darf in die Spülmaschine, aber am schonendsten und gründlichsten ist die Reinigung von Hand mit etwas sanftem Spülmittel und einer kleinen Bürste(🤫aktuell für 1€, wenn du soulfilter Produkte kaufst). So hast du am längsten Freude daran. Bei hartnäckigen Flecken oder wenn du Verkeimung vermeiden möchtest, kannst du das Mundstück auskochen.
2. unkomplizierter wechsel
Ein Anwendungstipp von unserer lieben soulie Alina: Da der soulfilter im Gegensatz zu unserem Bügelverschluss nicht dafür gemacht ist, lose im Rucksack herumzufliegen, transportiert sie ihre soulbottle einfach in der Außentasche – dort steht sie meist aufrecht.
So spart sie sich den ständigen Deckelwechsel: Der normale Bügelverschluss bleibt auf der Flasche, während der soulfilter schnell eingehängt werden kann. Das Silikon des Mundstücks haftet gut genug, um kleinere Erschütterungen auszuhalten, ohne abzuspringen.
So ist die Montage kinderleicht, und bei Bedarf kannst du deine soulbottle mitnihrem ursprünglichen Verschluss jederzeit komplett dicht verschließen – zum Beispiel über Nacht oder wenn du an einem Ort bist, an dem du sicheres Trinkwasser bekommst.
3. soulcap ohne filter nutzen – so wird sie (fast) dicht
Ein weiterer Trick aus dem Team: Das Mundstück unseres soulfilters (auch separat als soulcap erhältlich) hat einen kleinen Nachteil – ohne Filterkartusche ist sie nicht vollständig dicht. Da können schon mal ein paar Tropfen oder mehr im Rucksack, auf dem Kind oder im Schoß landen.
soulie Laura hat eine clevere Lösung gefunden: Sie hat einen ausrangierten Silikonhalm einer anderen Trinkflasche wiederverwendet – und siehe da, die soulcap gibt dann nur noch die kleine Wassermenge ab, die sich im Halm selbst befindet.
Und das Beste: kein Anheben der soulbottle mehr, sondern direkt waagrecht Trinken.
Das funktioniert übrigens auch mit einem Silikonschlauch aus dem Baumarkt oder Tierbedarf oder einem Metallstrohhalm (etwa 10mm Außendurchmesser). Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du vor dem Verstauen einfach das restliche Wasser ausschütten. Wir empfehlen aber weiterhin einen aufrechten Transport, zum Beispiel in der Außentasche deines Rucksacks.
4. schwer zu trinken? – ventil kürzen hilft
Gerade die erste Generation unserer soulfilter war etwas anspruchsvoll: Man musste ziemlich kräftig ziehen, um Wasser durchzubekommen. Dieser Sog ist für die Filterwirkung wichtig, aber stört auf Dauer. Besserung schafft ein besserer Druckausgleich.
Teste mal, ob es leichter geht, wenn du das Ventil (das kleine schwarze Silikonteil im Mundstück) kurzzeitig entfernst. Wenn sich der Durchfluss verbessert, kannst du das Ventil etwas kürzen und wieder einsetzen.
Keine Sorge: Das Teil gibt es bei uns als Ersatzteil im Shop – falls es sich beim Reinigen mal verabschiedet und im Abfluss landet.
Wir hoffen, diese Tipps nehmen dir die Scheu vor dem soulfilter und machen die Nutzung noch unkomplizierter.
Hab wundervolle Wanderungen und Entdeckungstouren – mit klarem, gefiltertem Wasser, wohin dich deine Reise auch führt. 💧


